# 8 – Zwischen Gehirn und Kosmos – Die Wissenschaft spiritueller Gesetze

Shownotes

00:59 – Zwischen Gehirn und Kosmos: Wenn Gehirn und Intuition dieselbe Sprache sprechen 02:56 – Warum unser Gehirn die Welt unterschiedlich wahrnimmt 04:41 – Erschaffen wir unsere Wirklichkeit selbst? Neurowissenschaft trifft Spiritualität 05:40 – Was Führungskräfte aus unterschiedlichen Wahrnehmungen lernen können 07:10 – Begegnung am Millenniumskreuz: Die Kraft echter Begeisterung 08:21 – Alex, der Tankwart und das Gesetz der Resonanz 10:35 – Führung beginnt mit der eigenen inneren Haltung 11:57 – Drei Anläufe zum Aussichtspunkt am Ohridsee 14:06 – Ursache und Wirkung: Warum Hindernisse Teil des Weges sein können 14:37 – Neuroplastizität: Unser Gehirn verändert sich ein Leben lang 15:26 – Selbstführung heißt, die eigenen Gedanken zu hinterfragen 16:48 – Visionen entstehen dort, wo Vertrauen größer wird als Angst 18:38 – Warum Entwicklung Mut zum Ungewissen braucht 19:33 – Intuition: Die Sprache unseres Unterbewusstseins? 20:28 – Das Boot am Matka-See – Wenn Bauchgefühl und Verstand unterschiedliche Wege gehen 22:24 – Zwischen Wissenschaft und Spiritualität: Zwei Blickwinkel auf dieselbe Wirklichkeit 23:22 – Reflexionsfragen: Woher kommen unsere Gedanken wirklich? 24:38 – Die wichtigste Erkenntnis dieser Reise 25:04 – Reflexionsimpuls für deinen Alltag 25:48 – Abschluss: Finde deine Freiheit

Transkript anzeigen

00:00:07: Dragon Spirit findet eine Freiheit.

00:00:10: Für alle, die nicht nur führen sondern mit Herz, Bewusstsein und innerer Freiheit leben wollen.

00:00:16: Ich bin Harald Nesswitz Und ich lade dich ein Mit mir auf einer einzigartige Reise Zwischen Leadership und Lebenskunst zu gehen.

00:00:24: Tauche ein in Themen wie Selbstführung Empowerment und Schöpferkraft.

00:00:30: Erlebe wie Juckernarbeit Flowzustände und ganzheitliche Ansätze den Leben in Leichtigkeit, Energie und inneren Frieden transformieren können.

00:00:41: Jetzt reinhören und mit praktischen Impulsen das Steuer deines Lebens bewusst übernehmen!

00:00:59: Zwischen Gehirn & Kosmos.

00:01:02: Die Wissenschaft spürt heller Gesetze Wenn unser Gehirne und unsere Intuition dieselbe Sprache sprechen.

00:01:10: Herzlich Willkommen zur achten Folge von Trucking Spirit.

00:01:14: Heute nehme ich Dich mitten nach Nordmazedonien Ein Land dass viele Menschen vielleicht nur von der Durchreise nach Griechenland kennen.

00:01:22: Für mich ist es inzwischen ein Ort geworden, an dem ich das öfteren überrascht wurde – nicht weil dort alles spektakulär wäre sondern weil mir dieses Land immer wieder den Spiegel vorhielt und mich daran erinnerte wie unterschiedlich die Menschen die Welt wahrnehmen.

00:01:41: Und genau darüber möchte ich heute mit dir sprechen.

00:01:44: Wir beschäftigen uns eine Frage, die Menschen seit Jahrhunderten bewegt und die gleichzeitig aktueller ist denn je.

00:01:52: Gibt es so etwas wie kosmische Gesetzmäßigkeiten?

00:01:56: Oder sind das am Ende die erstaunlichen Fähigkeiten unseres Gehirns, die vieles erklären können was wir oft als Schicksal, Intuition oder Fügung bezeichnen?

00:02:07: Wir werden gemeinsam entdecken warum unsere Gedanken unserer Wirklichkeit beeinflussen weshalb unser Gehirn ständig filtert und bewertet, warum loslassen manchmal klüger ist als kämpfen und welche erstaunlichen Parallelitäten es zwischen moderner Neurowissenschaften und Spirituellen leeren gibt.

00:02:30: Und ich möchte den Bogen immer wieder in unseren Alltag schlagen zur Selbstführung und zu der Frage was all das für Menschen bedeutet die Verantwortung für andere tragen?

00:02:42: Denn egal ob du ein Unternehmen führst ein Team begleiterst oder einfach dein eigenes Leben bewusster gestalten möchtest.

00:02:50: Unser Gehirn entscheidet jeden Tag darüber, wie wir die Welt erleben.

00:02:56: Schon wenige Stunden nach der Einraße nach Nordmazedonien musste ich mehrmals schmunzeln – nicht weil etwas besonders außergewöhnliches gewesen wäre sondern weil ich merkte, wie schnell mein Kopf begann Situationen zu bewerden.

00:03:11: Ich war auf der Autobahn unterwegs, als plötzlich zwei Menschen ganz selbstverständlich die Fahrbahn überquerten um auf der anderen Seite einen Kaffee trinken zu gehen.

00:03:19: Wenig später boge ein Auto zwischen zwei Leitblanken in einen Fehlweg ab also wäre das die normalste Sache der Welt.

00:03:26: An einer anderen Stelle hielt ein Fahrer auf dem Seitenstreifen an, wendete und fuhr einfach wieder zurück.

00:03:32: Für mich war das zunächst völlig unvorstellbar könnte ich jetzt sagen.

00:03:37: Der erste Gedanke war dass kann doch nicht wahr sein, doch schon kurz darauf stellt ich mir eine andere Frage.

00:03:43: Warum empfinde ich das als völlig verrückt?

00:03:47: Die Antwort ist natürlich einfach weil wir es hier in Deutschland alles gelernt haben und wenn man Gehirn über jahrzehnte Erfahrungen gesammelt hat aus denen Regeln entstanden sind, regeln darüber was richtig ist, was normal ist, und manchmal natürlich auch befreiend.

00:04:11: Für die Menschen dort schien dieses Verhalten selbstverständlich zu sein, für sie war es offenbar Teil ihres Alltags.

00:04:18: Ihr Gehirn bewertet oder bewertete diese Situation völlig anders als meines.

00:04:25: Und mir wurde bewusst wie häufig wir unsere persönliche Sichtweise mit der Wirklichkeit verwechseln.

00:04:32: Dabei erleben wir nie die objektive Wirklichkeite.

00:04:38: unsere eigenen Interpretationen davon.

00:04:41: Genau in dieser Stelle begegnen sich für mich moderne Hirnforschung und eines der ältesten Spiratellengesetz überhaupt.

00:04:48: Viele Traditionen sprechen davon, dass jeder Mensch seine eigene Wirklichkeit erschafft.

00:04:55: Lange habe ich den Satz eher philosophisch verstanden.

00:04:58: heute sehe ich darin vor allem eine erstaunliche Paralysät zur Neurowissenschaft.

00:05:05: Unser Gehirn bildet die Welt nicht einfach ab.

00:05:08: Es konstruiert sie aus Erfahrungen, Erinnerungen, Überzeugungen und Erwartungen.

00:05:15: Vielleicht erschaffen unsere Gedanken die äußere Realität nicht unmittelbar aber ihr schafft die Inrealität aus der all unserer Entscheidungen entstehen.

00:05:25: Und genau diese Entscheidungen prägen Schritt für Schritt unser Leben!

00:05:30: Auch das wissen wir im Grunde bedeutet dass zwei Menschen können dieselbe Situation erleben zwei völlig unterschiedlichen Welten leben.

00:05:40: Also später weiter vor dachte ich darüber nach, wie oft genau das Unternehmen geschieht?

00:05:46: Eine Führungskraft verlässt ein Meeting mit dem Gefühl Klarheit geschafft zu haben.

00:05:51: einen Mitarbeiter verlässte in selben Raum und fühlt sich kritisiert.

00:05:55: Ein Kollege empfindet vielleicht Sicherheit Und eine Kollegin Mit den gleichen Worten allerdings Unsicherheit.

00:06:01: Nicht weil jemand lügt sondern Weil jeder von sich ausseigende eigene Wirklichkeit konstruiert.

00:06:10: Somit gibt es so viele Wirklichkeiten auf dieser Erde, wie es Menschen gibt.

00:06:16: Vielleicht beginnt gute Führung genau in dieser Stelle nicht mit der Überzeugung selbstrecht zu haben sondern mit der Bereitschaft die Wirklichheit des anderen verstehen zu wollen?

00:06:28: Denk doch bitte kurz darüber nach!

00:06:39: Ich erlebe in meinen Coachings häufig das Konflikt denn Deshalb entstehen, weil Menschen unterschiedliche Ziele haben.

00:06:45: Sie entstehen weil jeder davon ausgeht dass seine Warnigung die einzig richtige ist.

00:06:52: Die entscheidende Frage lautet deshalb nicht wer hat recht sondern was sieht der andere?

00:06:59: Was ich gerade nicht sehen kann.

00:07:03: Allein diese Frage verändert Gespräche und manchmal verändert sie ganze Unternehmenskulturen.

00:07:10: Nimm dir doch gerne diesen Gedanken mal in dein nächstes Konfliktgespräch mit.

00:07:16: Ein paar Tage später stand ich am Millenniumskreuz, oberhalb von Skopje.

00:07:22: Von dort oben reicht der Blick weit über die Stadt ist wirklich ein Traum.

00:07:27: und während ich die Aussicht genoss, ich stand dem im Lkw, kam ich mit einem Mann ins Gespräch, der beim Mercedes arbeitet.

00:07:35: Und was mich an dieser Begegnung berührt hat war nicht unser Gespräch über Fahrzeuge bzw.

00:07:40: Reisen, es war.

00:07:41: seine Begeisterung mit einer Herzlichkeit die man nicht spielen kann sagte mir immer wieder wie sehr ich sich freue dass ich sein Land bereise.

00:07:50: er war so stolz auf Nordmazedonien und zwar keinsterweise überheblich auch nicht patriotisch im Sinne sondern wirklich einfach ehrlich stolz.

00:08:03: seine Freude war wirklich ansteckend Wie sich.

00:08:06: meine eigene Stimmung war eh schon gut, aber da noch einmal verändert.

00:08:10: Es war so ein Willkommensein und wie aus einem kurzen Gespräch für mich eine Begegnung wurde die mir bis heute im Gedächtnis geblieben ist.

00:08:21: Ähnlich ging es mir mit Alex an der Mordstation in Galizika Nationalpark Und kaum dass ich angehalten hatte begrüßte er mich mit einer Herzlichkeit als wir würden uns schon lange kennen.

00:08:37: Er wollte unbedingt ein Foto von dem Truck machen, legte mir immer wieder freundschaftlich die Hand auf den Arm und scherzte lachend.

00:08:45: Wenn ich doch allein unterwegs sei könnte ich doch die macedonischen Frauen

00:08:49: mitnehmen.".

00:08:50: Was genau damit meinte, habe ich bis heute nicht verstanden.

00:08:54: Diese Mensch hat Freude an Begegnungen.

00:08:58: er muss nichts erreichen, er freut sich einfach über einen Gast in seinem Land.

00:09:02: Und dann war da noch der Tankrad kurz vor der griechischen Grenze.

00:09:06: Noch bevor ich ausgestiegen war, kam er lächelnd auf mich zu.

00:09:10: Mein Freund!

00:09:10: sagt er.

00:09:11: Du warst doch letztes Jahr schon hier?

00:09:14: Ich antwortete nicht dass ich wüsste aber das hat seinen Strahlen keinen Abbruch getan.

00:09:21: Wir unterhielten uns über den Kraftstoff über meine Reise was weitergeht über Nordmazedonen und auch hier begegnete wir wieder derselben Herzlichkeit.

00:09:32: Also ich weiterfuhr fragte ich mich, warum mich diese Menschen so beschäftigt hatten.

00:09:38: Und Emotionen übertragen sich.

00:09:40: unser Gehirn ist einfach kein isoliertes System, er reagiert permanent auf andere Menschen und Freude steckt an, Verstrauen steckt ein und natürlich Begeisterung steckt An.

00:09:51: Spirituelle Lehren sprechen hier häufig vom Gesetz der Resonanz oder davon.

00:09:55: das Gleiche ist gleiches anzieht.

00:09:58: die Wissenschaft formuliert das anders.

00:10:01: sie spricht über Spiegelneuronen soziale Resonanz und Botenstoffe wie Dopamin- und Oxytocin.

00:10:09: Die Sprache mag vielleicht unterschlägig sein, die Erfahrung aber erstaunlich ähnlich.

00:10:14: Logischerweise Freundlichkeit erzeugt häufig Freundlichkeit, Vertrauen schafft Vertrauen, Wertschätzung verändert nicht nur den Mensch der sie empfängt so noch denjenigen der sich schenkt.

00:10:27: Und vielleicht kehrt das was wir in die Welt geben, tatsächlich auf unterschiedliche Weise zu uns zurück.

00:10:35: Ich glaube dass das so eine Art Waage ist, in der wir da auch einzahlen können.

00:10:40: und genau deshalb ist die eigene Haltung als Führungskraft mehr als eine persönliche Angelegenheit.

00:10:47: Menschen spüren mit welcher Energie jemand einen Raum betritt nicht weil sie Gedanken lesen können sondern weil unser Gehirn ständig emotionale Signale verarbeitet.

00:10:59: ich erinnere mich an ein Unternehmen In dem morgens der Geschäftsführer durch die Produktion ging.

00:11:05: Man sagte mehr, man sagte weniger Worte und trotzdem veränderte sich die Stimmung innerhalb weniger Minuten.

00:11:13: Weil er gestresst wurden allektischer, weil er ruhig und präsent wurden auch die Leute ruhiger.

00:11:19: Mir ist damals klar geworden dass Führung weit früher beginnt als Kommunikation.

00:11:24: Sie beginnen mit dem Zustand in dem wir selbst sind entweder im jetzigen Moment oder im Allgemeinen in unserem Job.

00:11:33: Deshalb lohnt es sich, sich von einem wichtigen Gespräch nicht zuerst zu fragen was werde ich sagen sondern viel mehr in welchem Zustand möchte ich diesen Menschen begegnen?

00:11:46: Allein diese kleine Veränderung macht einen enormen Unterschied.

00:11:50: Probiere es gerne mal beim nächsten Mal aus!

00:11:53: Nordmazedonen hat mich aber noch auf eine ganz andere Weise heraus gefordert.

00:11:58: Ich hatte mir vorgenommen, eine Offroad Strecke oberhalb des Orde Cs zu fahren.

00:12:03: Von dort aus sollte man einen fantastischen Blick über den See bekommen.

00:12:07: Die Beschreibung klang vielversprechend und mein inneres Bild war längst entstanden.

00:12:12: Der erste Versuch endete nach einigen Kilometer in einer Sackgasse Also zurück.

00:12:17: der zweite Versuch sah zunächst besser aus bis ich plötzlich zwischen zwei Mauern stand Und trotz eingeklappter Spiegel war der Trag einfach schlicht zu breit.

00:12:27: Also wieder zurück.

00:12:28: Eine ganze Weile musste ich rückwärts an, bevor ich drehen konnte und mittlerweile hätte ich problemlos sagen können dann eben nicht.

00:12:37: doch das Bild im wahrsten Sinne dieses Aussichtspunktes war noch immer in meinem Kopf.

00:12:43: also starte ich den dritten Versuch Und diesmal führte der Weg tatsächlich hinauf.

00:12:49: Schaut gern dazu auch das YouTube Video an.

00:12:54: Allerdings wuchs auch das Gebüsch immer dichter zusammen.

00:12:57: Äste kratzten über den Lack, manche waren bis zu fünf Zentimeter stark und immer wieder hörte ich wie sie am Fahrerhaus bzw.

00:13:06: der Kabine entlangschappen.

00:13:08: Kein wirklich schönes Geräusch zumindestens für mich!

00:13:11: Als ich schließlich oben ankam war ich gleichzeitig glücklich und frustriert.

00:13:17: Glücklich weil ich mein Ziel erreicht hatte, frustrierte weil der Trak auf dem Weg dorthin sichtbar gelitten hat.

00:13:24: Also später dort oben stand Über den Ordezee blickte, wurde mir bewusst wie schnell unser Gehirn zwischen völlig unterschiedlichen Emotionen wechseln kann.

00:13:35: Noch wenige Minuten zuvor war der Ärger – ich hatte mich über die Sackgasse geärgert – über den zweiterten gescheiterten Versuch und über jeden Ast könnte man fast sagen, der über den Lack des Sachstrichs.

00:13:48: Und jetzt stand ich dort oben, genoss die Aussicht und spürte vor allem Dankbarkeit!

00:13:52: Diese Situation hat sich nicht grundlegend geändert.

00:13:55: Ich war derselbe Mensch am selben Ort, verändert hat sich ledig die Bewertung meines Gehirns.

00:14:01: Für mich steckt darin auch das kosmische Gesetz von Ursache und Wirkung.

00:14:05: Die Idee des Hindernis ist gegen uns gerichtet.

00:14:08: Manchmal fordert uns das Leben einfach auf einen anderen Weg zu suchen.

00:14:14: Wenn ich nach dem ersten oder zweiten Versuch umgedreht hätte ich diesen Augenblick nie erlebt.

00:14:19: Im Rückblick waren die Sackgasse und die zu schmale Durchfahrt keine Niederlage, sie waren Teil des Weges.

00:14:27: Vielleicht dürfen wir manches im Leben erst am Ende verstehen?

00:14:33: Genau das versiehme ich auch an der moderne Neurowissenschaft.

00:14:36: Unser Gehirn ist kein Stadesorgan, dass einfach nur Informationen verarbeitet.

00:14:41: Es ist eine Hochleistungsorgan mit – mir wissen Sie nicht genau – rund sechzig bis einhundert Milliarden Nervenzellen und unzähligen Verbindungen Das sich ständig verändert und anpasst.

00:14:52: Das ist das Spannende.

00:14:54: Es bewertet Situationen, vergleicht sie mit früher Erfahrungen und entscheidet innerhalb von Sekunden Bruchteilen welche Emotionen entstehen.

00:15:03: Das bedeutet aber auch dass wir diese Bewertungen nicht hilflos ausgeliefert sind.

00:15:09: Wir können lernen sie bewusst wahrzunehmen Und wir können einen Schritt zurücktreten und uns fragen reagiere ich gerade auf die Wirklichkeit oder auf meine Interpretation der Wirklichheit Bedarf natürlich auch ein wenig Training.

00:15:25: Ich glaube, genau da liegt eine der wichtigsten Fähigkeiten gelingen in der Selbstführung.

00:15:31: Im Führungsalltag erleben wir das ständig Ein Projekt gerät in Stocken, ein Kunde springt ab, meine Mitarbeiterin kündigt.

00:15:40: Unser Gehirn bewertet solche Situation zunächst fast automatisch als Problem.

00:15:45: Das ist menschlich!

00:15:46: Doch gute Führungen zeigt sich nicht in dieser ersten Reaktion.

00:15:51: Sie zeigt sich in dem Moment danach in der Frage, welche Möglichkeiten habe ich jetzt?

00:15:57: Also in der Lösungsorientierung.

00:16:00: Ich habe oft erlebt dass erfolgreiche Führungskräfte nicht deshalb erfolgreicher sind weil sie weniger Rückschläge erleben.

00:16:08: Sie unterscheiden sich dadurch das sie ihren Gedanken nicht sofort glauben.

00:16:13: Sie schaffen es zwischen Reiz und Reaktionen einen kleinen Raum entstehen zu lassen und genau in diesem Raum entsteht neue Möglichkeiten.

00:16:24: Die Neurowissenschaft spricht hier von der Refractalzeit.

00:16:27: Wenn wir das schaffen, diese Reaktion bewusst wahrzuminnen und zu kontrollieren dann haben wir einen großen Schritt nach vorne gemacht.

00:16:36: Während meiner Reise begegne ich noch eine Menschen die mich auf eine ganz andere Weise beeindruckt hat.

00:16:43: Stefan betreibt gemeinsam mit seiner Frau das Flycamp Pelagonien.

00:16:48: Es ist kein klassischer Campingplatz, es ist ein Ort der aus einer Vision entstand.

00:16:54: Ein Platz für Gleitschirmflieger die nicht einfach nur übernachten möchten sondern die Gemeinschaft des Sportes suchen.

00:17:02: Als ich mit Rosana sprach wurde mir schnell deutlich dass vieles dort nicht nach betriebswirtschaftlichen Lehrbüchern entstanden ist.

00:17:11: Vieles entstand aus eine Idee aus Mut und aus die Bereitschaft Dinge einfach mal ausprobieren.

00:17:18: Natürlich gab es oder gibt es Risiken, natürlich hätte manches auch scheitern können doch während unseres Gesprächs hatte ich nie den Eindruck dass sie die Angst vor dem Scheitern antreibt.

00:17:30: vielmehr spürte ich vertrauen Vertrauen in den eigenen Weg vertrauen in die Menschen Und vielleicht auch vertrauen darin dass sich vieles entwickelt, wenn man bereit ist den ersten Schritt zu gehen.

00:17:46: Schau mal darüber nachgedacht wer uns führt wo solche Visionen entstehen und wie Einstein zum Beispiel zu seinen Ideen kam.

00:17:55: Und das erinnert mich an weiteres kosmisches Gesetz oder Prinzip Leben ist Bewegung.

00:18:01: Stillstand gibt es in der Natur kaum.

00:18:04: Flüsse fließen Jahreszeiten wechseln und selbst unser Gehirn verändert sich ein Leben lang.

00:18:10: Die Neuro-Wissenschaft nennt das Neuroplastizität.

00:18:15: Unser Nährungssystem entwickelt sich mit jeder Erfahrung weiter, vielleicht bedeutet Entwicklung deshalb nicht irgendwann anzukommen.

00:18:23: Vielleicht bedeutet sie bereit zu bleiben sich immer wieder auf neues einzulassen.

00:18:30: Wenn ich später weiter vor muss ich dann denken wie oft wir genau dieses Vertrauen in den Fluss verlieren.

00:18:38: unser Kopf möchte Sicherheit und oft am bestehenden Festhalten.

00:18:43: Er möchte sogar analysieren, er möchte jede Eventulär kennen bevor wir handeln.

00:18:49: das ist verständlich.

00:18:50: schließlich ist unser Gehirn darauf programmiert riesigen möglichst zu vermeiden und dennoch entstehen die schönsten Entwicklungen unseres Lebens häufig genau dort wo wir nicht alles kontrollieren können.

00:19:02: Vielleicht kennst du das aus deinem eigenen Leben.

00:19:06: Du hast eine Idee, du möchtest dich beruflich verändern zum Beispiel ein neues Projekt starten Ein schwieriges Gespräch führen.

00:19:14: Eigentlich spürst du lange was richtig wäre doch den Kopf beginnt sofort gegen Argumente zusammen.

00:19:20: Was ist wenn es schief geht?

00:19:23: Was denken die anderen?

00:19:24: Bin ich überhaupt gut genug?

00:19:27: Diese Gedanken sind nicht dein Feind.

00:19:29: sie gehören zu deinem Gehirn dass dich schützen möchte.

00:19:32: Die entscheide Frage lautet nur, ob dein Sicherheitsbedürfnis irgendwann größer wird als deine Sehnsucht nach Entwicklung.

00:19:40: Genau in dieser Stelle begegnen sich für mich Neurowissenschaften und Spiratelle leeren auf eine faszinierende Weise.

00:19:49: Spiratelle Traditionen sprechen häufig davon dem Leben zu vertrauen oder die innere Stimme zu hören – die Wissenschaft formuliert es anders!

00:19:57: Sie beschreibt dass unsere Gehirn permanent Informationen verarbeitet, die uns oft gar nicht bewusst sind….

00:20:04: Erfahrungen, Körpersignale, kleinste Veränderungen unserer Umgebung.

00:20:08: Das alles fließt in Entscheidungen ein lange bevor wir sie bewusst wahrnehmen und vielleicht ist die Intention deshalb viel weniger mystisch als wir häufig glauben?

00:20:19: Vielleicht ist diese Sprache unseres Unterbewusstseins?

00:20:23: Ein kleines Erlebnis am Matkasee hat mir das einmal deutlich gemacht.

00:20:28: ich stand am Ufer und hatte plötzlich den Puls mich mit einem kleinen Boot durch die Schlucht fahren zu lassen.

00:20:34: Also dem See entlang.

00:20:36: Es war kein großer Gedanke, eher ein Gefühl.

00:20:38: Ein leises Mach doch.

00:20:41: Und doch meldete sich sofort mein Kopf.

00:20:43: Warum Geld ausgeben?

00:20:44: Bewegung ist gesund Den Weg kannst du auch laufen.

00:20:49: also entschied ich mich gegen das Boot für den Fußweg.

00:20:52: Die ersten zwei Kilometer waren wunderschön.

00:20:55: Danach wurde Fahrt immer schmäler Das Gebüschwurz Dichter oder wurde dichter Und irgendwann war klar, dass ich nicht weiterkommen würde.

00:21:04: Also dreht sich um und lief den ganzen Weg einfach wieder zurück.

00:21:08: Natürlich war das kein dramatisches Ereignis aber es hat mich eben beschäftigt bzw nachdenklich gemacht.

00:21:14: Nicht weil ich falsch entschieden hatte sondern weil Ich mich gefragt habe wie oft wir diese leisen Impulse überhören Wie oft wir nur deshalb gegen unsere Gefühle entscheiden Weil unser Verstand jede Entscheidung rechtfertigen möchte.

00:21:31: Ich glaube nicht, dass jede Intuition automatisch richtig ist.

00:21:35: Das wäre zu einfach!

00:21:37: Aber ich glaube das wir ihr wieder mehr Aufmerksamkeit schenken dürfen.

00:21:43: Nicht anstelle des Verstandes sondern gemeinsam mit ihm.

00:21:47: Gerade Führungskräfte erleben häufig Situation in denen Zahlen und Analysen eine Richtung vorgeben wenn sich innerlich etwas nicht stimmig anfühlt.

00:21:58: Gute Entscheidungen entstehen oft genau dann wenn beides zusammenkommt, eine sorgfältige Analyse und das Vertrauen in die eigene Erfahrung.

00:22:07: Für mich bedeutet Selbstführung deshalb nicht jede Emotion zu kontrollieren oder jede Entscheidung perfekt zu treffen.

00:22:15: Selbstführungen bedeutet sich selbst so gut kennenzulernen dass Verstand und Intuition miteinander arbeiten können statt gegeneinander.

00:22:24: Vielleicht ist es auch die Brücke zwischen Gehirn und Kosmos?

00:22:28: Nicht die Frage ob es universelle Gesetze wirklich gibt Sondern die Erkenntnis, dass wir weiten mehr Einfluss auf unser Leben haben als wir häufig glauben.

00:22:38: Je länger ich mich mit diesem Thema beschäftige desto weniger sehe ich einen Widerspruch zwischen Spirulitalität und Wissenschaft.

00:22:46: im Gegenteil Beide weisen in dieselbe Richtung.

00:22:50: unsere Gedanken hinterlassen Spuren in unserem Gehirn.

00:22:53: Unsere Aufmerksamkeit entscheidet darüber was wir wahrnehmen.

00:22:58: unsere Sprache verändert Beziehungen Unsere Haltung beeinflusst die Menschen um uns herum, loslassen reduziert den inneren Widerstand und der gegenwärtige Moment bleibt der einzige Zeitpunkt an dem wir überhaupt handeln unser Leben gestalten können.

00:23:16: Wo die Wissenschaft noch keine Antwort hat ist die Frage wo unsere Gedanken eigentlich entstehen?

00:23:21: Ist es möglich dass sie aus dem Quantenfeld kommen?

00:23:25: über diese Frage lässt sich noch diskutieren.

00:23:29: So nun aber ein paar Fragen an dich.

00:23:33: Wie laut schreit deine Stimme im Kopf, wie leise ruft dich deine Seele.

00:23:40: Kannst du dich als eins mit dem Kosmos fühlen?

00:23:44: Wie stark ist dein Urvertrauen das alles gut ist was in deinem Leben kommt und dass jeder Zufall oder Schicksal es im Grunde nur gut meint mit dir und deinem Weg?

00:23:58: Wenn ich auf die Reise durch Nordmazedonen zurückblicke dann bleiben nicht schönsten Straßen oder die beeindruckenden Landschaften am stärksten Erinnerung, sondern es sind die Menschen.

00:24:09: Der stolze Mann am Lebensungskreuz Alex im Nationalpark der Tankwart, der mich mit seinem herzlichen My Friend begrüßte und Stefan bzw.

00:24:20: Rosana, die ihre Vision Wirklichkeit werden haben lassen.

00:24:26: sie alle haben Mir auf ihre ganz eigene Weise gezeigt, dass das Leben häufig dort seine größte Kraft entfaltet wo Offenheit auch Vertrauen trifft.

00:24:38: Vielleicht ist genau das die Einladung dieser Folge?

00:24:41: Nicht alles sofort bewerten nicht jeder Unsicherheit bekämpfen nicht jede Entscheidung bis ins Letzte zerdänken sondern häufig innehalten und sich fragen welche Geschichte erzählt mir mein Gehirn gerade und dient sie mir wirklich?

00:24:59: Vielleicht liegt genau darin der Beginn einer neuen Freiheit.

00:25:04: Nicht irgendwo draußen auf einer Reise, sondern in uns und dir selbst!

00:25:11: Ich möchte Dir zum Abschluss noch einen kleinen Puls mitgeben.

00:25:15: Nimm Dir heute Abend oder im Laufe des Tages fünf Minuten Zeit.

00:25:19: Denk an eine Situation die Dich im Moment beschäftigt.

00:25:23: Schreibe zunächst auf welche Gedanken Dir dazu spontan durch den Kopf gehen?

00:25:27: Danach stell Dir eine zweite Frage.

00:25:29: Welche andere Interpretation könnte es noch geben.

00:25:34: Allein dieser Perspektivenwechsel trainiert schon ein Gehirn, neue Möglichkeiten zu erkennen und genau darin beginnt Veränderung!

00:25:43: Vielen Dank dass du heute wieder dabei warst bei der Reise durch Europa uns zu dir selbst.

00:25:47: ich freue mich wenn wir uns auch in der nächsten Folge von Trucking Spirit wieder begegnen.

00:25:53: bis dahin wünsche ich dir den Mut deinen Verstand zuzuhören deine Intuition zu vertrauen Dein eigenen Weg mit Offenheit, Verantwortung und Freude zu gehen.

00:26:35: Bleib in Bewegung und folge deine Intervention.

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.