# 7 – Glück ist ein Zustand und Flow ist der Weg dorthin

Shownotes

00:00 – Intro: Truck & Spirit – Finde deine Freiheit 01:00 – Glück ist ein Zustand und Flow ist der Weg dorthin 02:17 – Was die moderne Flow-Forschung herausgefunden hat 02:52 – Mountainbike, Wald und vollständige Präsenz 04:53 – Flow zwischen Herausforderung und Fähigkeit 06:14 – Abenteuer & Allrad: Begegnungen, Ideen und Inspiration 08:12 – Warum sich im Flow das Zeitgefühl verändert 09:09 – KissSalis Therme: Flow in der Ruhe 10:48 – Flow hat viele Gesichter 11:26 – Warum Flow uns zurück ins Leben bringt 12:04 – Das FlowFest in München 13:14 – Flow beginnt mit Widerstand 14:51 – Die vier Phasen des Flow-Zyklus 15:08 – Loslassen statt Erzwingen 16:05 – Handlung und Bewusstsein verschmelzen 16:25 – Die Bedeutung von Erholung und Regeneration 16:52 – Die größten Flow-Killer im Alltag 17:30 – Flow First: Die wichtigste Aufgabe zuerst 17:53 – Die 4%-Regel erklärt 18:17 – Aufmerksamkeit wie einen Muskel trainieren 18:31 – Die persönliche Tages-Flow-Routine 18:53 – Drei Reflexionsfragen für mehr Flow 19:43 – Warum Glück kein Ziel, sondern ein Zustand ist 20:00 – Abschluss und Ausblick

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00:00:07: Dragon Spirit findet eine Freiheit.

00:00:10: Für alle, die nicht nur führen sondern mit Herz, Bewusstsein und innerer Freiheit leben wollen.

00:00:16: Ich bin Harald Nesswitz Und ich lade dich ein Mit mir auf einer einzigartige Reise Zwischen Leadership und Lebenskunst zu gehen.

00:00:24: Tauche ein in Themen wie Selbstführung Empowerment und Schöpferkraft.

00:00:30: Erlebe wie Juckernarbeit Flowzustände und ganzheitliche Ansätze den Leben in Leichtigkeit, Energie und inneren Frieden transformieren können.

00:00:41: Jetzt reinhören um mit praktischen Impulsen das Steuer deines Lebens bewusst übernehmen.

00:01:01: Glück ist ein Zustand und Flow ist der Weg dorthin.

00:01:05: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Drug & Spirit!

00:01:09: Heute nehme ich dich mit auf eine Reise durch Deutschland.

00:01:11: und vielleicht denkst du jetzt Deutschland echt denn häufig sprechen wir Über ferne Länder, über spektakuläre Küsten.

00:01:21: Über abgelegene Berge-Regionen, über Orte die weit weg sind von unserem Alltag.

00:01:27: Manchmal entsteht dabei fast unbewusst die Vorstellung dass Freiheit, Abenteuer und besondere Erfahrungen immer irgendwo anders stattfinden.

00:01:38: Ich bin immer mal wieder für einige Wochen mit dem praktgeschäftlichen Deutschland unterwegs also nicht im Süden Osten Norden von Europa sondern einfach hier bei uns.

00:01:47: Und während dieser Reise ist mir etwas bewusst geworden, dass ich gerne mit dir teilmöchte.

00:01:52: Es geht um Flow.

00:01:53: Wann hast du es das letzte Mal erlebt?

00:01:56: Es geht darum diesen besonderen Zustand in die Bezeit plötzliche Bedeutung verliert.

00:02:02: Momente, in denen wir so sehr in einer Tätigkeit aufgehen... ...das Denken, Fühlen, Handeln einswerden und es geht um die Frage warum genau dieser Moment oft viel näher mit Glück verbunden ist als wir glauben.

00:02:18: Aus dem schauen wir heute darauf was die moderne Flowforschung darüber weiß, warum manche Menschen diesen Zustand häufiger erleben als andere.

00:02:26: Wir sprechen über Mountback Trails im Wald über die Abenteuer Allrad in Bad Kissingen über das Flowfest von Max Gottzler in München und über ein Ort an dem ich regelmäßig in einen Zustand völlige Gedankenlosigkeit eintauche.

00:02:44: Doppel vor, wir über All das sprechen möchte ich dich mitnehmen zu einem Moment den ich immer wieder erlebe wenn ich mit Mountainbike unterwegs bin.

00:02:52: Es gibt Tage an denen fahre ich bewusst alleine los also meistens da ist kein Podcast auf dem Ohr keine Musik keinen Telefon aus natürlich zum navigieren und ich liebe es einfach eins mit der Natur zu sein ob jetzt im Schwarzwald im Spessart oder irgendwo anders.

00:03:08: dann Kommot spielt der Ort einfach keine Rolle oder zumindest fast keine.

00:03:14: Was mich immer wieder fasziniert ist, was nach einiger Zeit passiert.

00:03:20: Am Anfang fährt oft noch der Kopf mit.

00:03:23: Vielleicht kennst du das auch.

00:03:24: Das sind Gedanken an Projekte, Termine und Menschenaufgaben.

00:03:28: Einfach die übliche Strom an Informationen, der durch unsere Gehirn fließt.

00:03:36: Doch wie anspruchsvoller die Strecke wird, desto weniger Platz bleibt.

00:03:40: einfach dafür!

00:03:42: Eine Wurzel, eine enge Kurve, ein glitschiger Stein, steiniger Abschnitt, kurzer Anstieg.

00:03:48: Danach eine Passage wo volle Aufmerksamkeit einfach verlangt wird und nach einer Zeit stelle ich fest dass die Gedanken einfach verschwunden sind nicht weil sie bewusst abgeschalten haben sondern weil die Strecke meine ganze Aufmerksamkeit gefordert hat.

00:04:04: Ich bin einerseits körperlich geforderd und gleichzeitig ist die Stärke gerade anspruchsvoll genug das ich mir Kein Ordner nach seinem Erlauben möchte.

00:04:12: Klingt gut, gell?

00:04:13: Möchte!

00:04:14: Das Tempo liegt mit Sicherheit immer leicht über dem Bereich in dem alles safe wäre.

00:04:20: Klar ist es auch ein Stück weit die Frage des Blickwinkels.

00:04:23: Aber genau dort entsteht etwas Interessantes.

00:04:26: Der Kopf führt still und plötzlich ist dann nur noch der eine Moment.

00:04:30: Wenn ich später über so ne Passage nachdenke Dann reden wir mich oft nicht an jeden einzelnen Meter.

00:04:38: Jeden nehme ich vielleicht auch noch an das Gefühl und die Leichtigkeit, an die Situation wo es vielleicht auch mal ein bisschen tricky wurde.

00:04:48: Und man doch ja das Gefühl hatte dass es vielleicht ein Ticken zu viel war.

00:04:53: aber das macht eben gerade die Lebendigkeit aus!

00:04:56: Die Floschforschung beschreibt diesen Zustand sehr präzise.

00:05:01: Flow entsteht bevorzugt dann wenn Herausforderungen und Fähigkeiten nahezu perfekt zusammen passen.

00:05:08: Wichtig ist auf das Wort nahezu, auf den ich später nochmal komme.

00:05:12: Wenn etwas schwer genug ist um unsere volle Aufmerksamkeit zu verlangen aber nicht so schwer dass Angst oder Überfordung entsteht.

00:05:21: Im Grunde bewegen wir uns dabei an einer schmalen Grenze zwischen Langeweile und Stress könnte man sagen.

00:05:28: Genau dort beginnt eben Entwicklung.

00:05:31: Das Spannende daran ist dass Flow nicht nur im Sport entsteht.

00:05:35: die meisten Menschen haben Flo mit Sicherheit schon mal erlebt, ohne ihn bewusst so zu nennen.

00:05:41: Also ganz einfach vielleicht in einem Gespräch das so intensiv war dass die Zeit quasi verflogen ist.

00:05:47: Vielleicht im kreativen Projekt beim musizieren, beim schreiben... einfach was wirklich Spaß macht.

00:05:53: und vielleicht auch bei der Arbeit, bei einer Aufgabe die plötzlich wie von selbst läuft und die Zeit verfliegt.

00:06:03: also Flo hat Logischerweise nichts mit Talent zu tun, sondern Flow ist dieser bestimmte Zustand in den wir kommen können.

00:06:10: Und diese Zustand folgt bestimmten Gesetzmäßigkeiten.

00:06:14: Wenn ich mir die letzten Tage wieder mit dem Thema vermehrt beschäftigt habe, musste ich oft an die Abenteuer Allrad im Bad Kissigendenk hatte auch erst wieder vor kurzen Stadt gefunden.

00:06:24: Wer die Messe kennt weiß dass sie mehr ist als eine reine Ausstellung von Fahrzeugen.

00:06:30: Natürlich gibt es dort faszinierende Trucks, Vans, Expeditionsmobile.

00:06:35: Supertechnische Lösungen und Wiederneuerungen.

00:06:38: Aber wenn ich ehrlich bin sind das nicht nur die Fahrzeuge, die mich faszineren sondern eben auch die Menschen, die Gespräche, die Geschichten einfach die Begegnungen mit dieser besonderen Spezie würde ich jetzt fast sagen Man kommt mit jemandem ins Gespräch der entweder keine Reise zurückkommt oder wenig später mit jemanden stehen wir zusammen gerade über sein Projekt nachdenkt oder ganz begeistert, auch von seinem fertigen Produkt erzählt.

00:07:07: Ja es wird natürlich über Freiheit gesprochen und es sind natürlich auch einige Innovationen immer wieder mit dabei wo's einfach spannend ist da einzutauchen.

00:07:18: Und wie das in so einer Bubble ist trifft man dann auch mal wieder Bekannte, lernt natürlich auch andere dadurch kennen und entdeckt irgendwo zwischen der Camp Area und den Messeständen plötzlich Ideen die mich dann irgendwie Wochen später noch begleiten.

00:07:34: wie es aktuell auch wieder ist mit so einer Idee doch mal Fahrzeug mit einem Igelhaut Sprinter auf dreieinhalb Tonnen zu bauen.

00:07:43: Und ehemal sich oder in dem Fall ich mich versehe ist der Tag schon wieder vorbei.

00:07:48: Wenn ich morgens auf die Uhr schaue und abends überrascht feststelle, wie schnell die Zeit vergangen ist dann ist das oft ein Zeichen dafür dass sich wirklich im Flow war.

00:07:57: Passiert übrigens auch häufig in den Trainings die ich gebe.

00:08:02: Und nicht die Leistung oder die Produktivität sondern die echte Präsenz steht da im Vordergrund und vor allem auch das Vertrauen in sich selbst.

00:08:12: In sonderweise beschreibt die Wissenschaft genau dieses Phänomen als eines der wichtigsten Merkmale für den Flow.

00:08:20: Unser Zeitgefühl verändert sich, die in der Ruhr tritt quasi in den Hintergrund.

00:08:25: das Gehirn verarbeiteten Informationen anders.

00:08:28: Bereiche die normalerweise für Selbstgetick grübeln oder ständig bewertungen zuständig sind werden deutlich ruhiger.

00:08:35: deshalb fühlt sie so ein Flow Moment auch eben besonders leicht an eben nicht weil wir weniger leisten, sondern weil ihr aufhört permanent über uns selbst nachzudenken und dadurch die Ressourcen anders einsetzen.

00:08:48: Und vielleicht liegt genau darin eine der großen Herausforderungen unserer Zeit.

00:08:52: Wir verbringen nämlich unglaublich viel Zeit damit über das Leben nachzudenken aber vergleichsweise wenig Zeit damit es wirklich zu erleben.

00:09:02: denkt gerne mal drüber nach.

00:09:04: Eine Erfahrung, die mich immer wieder daran erinnert finde ich ebenfalls in Watkesing Und zwar meine.

00:09:09: absolute Lieblingstermin ist die Kisales.

00:09:15: Die gehört für mich zu den Orten, die ich regelmäßig, immer wenn ich es irgendwie einplanen kann und nur einen kleinen Schlenkerer fahren muss besuche.

00:09:23: Neben den Saunen hat vor allem das Solebecken Esme angetan.

00:09:27: Das Halsgehalt ist so hoch dass ich nahezu schwerelos im Wasser liegen kann.

00:09:33: Ich hänge meine Fersen am Rand von dem runden Becken ein Lass mich wobei man eben nicht wegtreiben kann.

00:09:40: Hör die leise Musik, die durch den Raum klingt.

00:09:43: das Licht ist dankenerweise gedimmt und die meisten Menschen erhalten sich auch an die Bitte um Ruhe.

00:09:49: Und so nach einer gewissen Zeit werden die Gedanken weniger meistens nicht sofort aber ganz allmählich Die Themen des Tages gut.

00:09:57: ab und zu gehe ich auch da ganz gerne morgens rein weil dann sind noch nicht so viel Gedanke im Kopf verlieren einfach die Bedeutung keine Ahnung die To-Do Listen verschwinden und die Zeit selbst scheint sie auch aufzulösen.

00:10:10: Manchmal lege ich dort wirklich dreißig bis vierzig, letztens war es sogar weil ich ganz überrascht, fünfvierzig Minuten und bin dann anschließend echt überraszt dass die Zeit so schnell schon vergangen ist.

00:10:23: für den Kritiker unter euch ja ich weiß die Empfehlungen sind nur zehn Minuten aber mir tut das einfach eh nicht gut noch.

00:10:29: das ist für mich flow und gleichzeitig zeigt dieses Beispiel wieder für mich etwas wichtiges das Flow verschiedene Gesichter hat.

00:10:40: Mal entsteht er in Bewegung, mal ein absoluter Ruhe, mal auf dem anspruchsvollen Trail und eben mal schwebend im warmen Wasser.

00:10:48: eins haben aber die Momente alles gemein.

00:10:52: wir sind vollständig da im hier und jetzt.

00:10:56: wenn wir uns die Forschung anschauen dann wird flowhäufig mit Höchstleistungen verbunden.

00:11:01: klar wenn wir Red Bull Piloten anschauen trifft es mit Sicherheit zu.

00:11:05: Im Flow erinnert sich unsere Neurochemie, also Dopamin erhöht Motivation und Fokus.

00:11:12: Andere Botenschlafe fördern Kreativität, Aufmerksamkeit und Wohlbefinden.

00:11:17: Unser Gehirn arbeitet wesentlich effizienter Bewegungen werden präziser Und Entscheidungen eben intuitiver.

00:11:25: Doch je länger ich mich mit den Empennenden beschäftige desto mehr glaube ich dass die wichtigste Wirkung einer andere ist.

00:11:34: Flow bringt uns zurück ins Leben.

00:11:38: Er bringt uns in den Moment zurück.

00:11:41: Und vielleicht ist genau das der Grund, warum Menschen nach Flow-Erfahrung häufig von tiefer Zufriedenheit berichten?

00:11:47: Nicht unbedingt weil sie etwas erreicht haben sondern weil sie für eine gewisse Zeit vollständig präsent waren und das Gebrabbel im Kopf verstummte.

00:11:57: Vor einigen Jahren wurde Flow von den meisten vermutlich vor allem mit Sport verbunden.

00:12:03: Heute hat es auch Einzug gefunden in den Alltag oder in die Arbeit.

00:12:09: Deshalb fasziniert mich auch das Flowfest von Max Gottzler in München.

00:12:14: Zu jedes Jahr Anfang Juli treffen sich dort Menschen, die sich mit Leistungsfähigkeit, Gesundheit und Bewusstsein persönlich entwickeln und im Flow beschäftigen.

00:12:24: Natürlich gibt's spannende Vorträge, neue wissenschaftliche Erkenntnisse praktische Übungen und eben viele wertvolle Impulse.

00:12:32: doch Auch hier wieder, wenn mich jemand fragt was mich dort am meisten beeindruckt dann antworte ich die Menschen.

00:12:39: Weil die Menschen denen ich da begegne die Verantwortung für ihr Leben übernehmen.

00:12:44: sie sind neugierig geblieben und es ist bereit neue Erfahrungen zu machen und auf sich zu achten.

00:12:52: Und oft schwirrt man das bereits in den ersten Minuten einer Begegnung.

00:12:57: Das könnt ihr bestimmt nachvollziehen.

00:12:59: Nicht weil die Menschen perfekt werden sondern weil sie präsent sind aufmerksam zuhören, Interesse zeigen und bewusst leben.

00:13:07: Für mich ist das eine der schönsten Aspekte solcher Veranstaltungen auch wenn natürlich nicht alle Begegnungen so sind.

00:13:13: allerdings es ist für mich auf jeden Fall eine Energietankstelle Und in der Regel ist auch immer ein Eisbad da dass die Energie auch noch mal pusht beim entsprechend lang drinnen ist.

00:13:25: Jetzt die spannende Frage wie können wir mehr Flow in unseren Alltag bringen?

00:13:30: Die Antwort beginnt überraschenderweise nicht mit Flow.

00:13:36: Sie beginnt mit Widerstand.

00:13:38: Steven Kotler beschreibt, dass jeder Flowzustand zunächst durch eine Phase der Anstrengung führt und ich glaube wir kennen das alle, dass bevor es wieder richtig quasi im Fluss, nehmen wir mal das deutsche Wort sind, wir uns gerne ablenken lassen oder in so einem Widerstand sind.

00:13:57: also der Beginn einer Aufgabe fühlt sich häufig C an.

00:14:02: Wie gesagt, die Konsumtionswahl schweift ab.

00:14:05: Das Smartphone wird plötzlich unglaublich interessant.

00:14:09: Alles scheint wichtiger als das was wir eigentlichen tun wollen.

00:14:12: Wie das Leben so spielt stellen genau hier an der Stelle viele Menschen aus.

00:14:18: auch ganz ehrlich ich ertappe mich dabei immer wieder gerade wenn es bei mir um eine Aufgabe geht jetzt kein konkreten finalem Zeitpunkt inne hat.

00:14:28: Dabei gehört eben genau diese Phase zum Prozess und ist einer der wichtigsten.

00:14:33: Flow beginnt selten mit Leichtigkeit, sondern häufig eben mit Reibung.

00:14:38: Erst wenn wir durch diesen ersten Schritt hindurchgehen verändert sich etwas.

00:14:43: Der Geist wird nämlich ruhiger die Aufmerksamkeit bündelt sich und irgendwann beginnt es zu fließen und wir müssen darüber nachdenken.

00:14:51: Einige Menschen glauben das Flow plötzlich entsteht doch tatsächlich folgt er einem klaren Muster.

00:14:57: Nach der ersten Phase der Anstrengung kommt entscheidende Moment die zweite Phase, das Loslassen.

00:15:04: Damit man ihn nicht aufgeben, sondern loslassen.

00:15:08: Oft reicht schon ein kurzer Atemzug, einen Perspektivenwechsel vielleicht in einem kurzen Augenblick, paar Schritte Bewegungen und dann eben einzutauchen.

00:15:18: Das geht nicht.

00:15:19: bei mir zum Beispiel auch beim Konzipieren von einer neuen Podcast-Folge an Anfang wirkt es groß, wirkt's zäh überlege ich mir, was könnte denn der rote Faden sein?

00:15:30: Was sage ich dann?

00:15:31: alles?

00:15:32: und wenn ich mit diesem Zehntpunkt hinauskomme die Gedanken eben nicht mehr hin- und herspringen sortieren sich die Ideen.

00:15:40: Und der Rote Fadens kommt.

00:15:42: aber das nur wenn ich eben dran bleibe und aufhöre ganz bewusst die Lösung irgendwie zu erzwingen.

00:15:50: damit verändert sich etwas Die Gedanken verbinden sich, die Struktur entsteht und aus einzelnen Ideen wird plötzlich ein Gesandbild.

00:15:59: Und an der Stelle genau beginnt die dritte Phase, der Flow.

00:16:04: Somit verschmelzen Handlung und Bewusstsein Die Zeit verliert eine Bedeutung Entscheidungen entstehen intuitiv Kreativität wird leichter zugänglich und die ständigen inneren Kommentare werden leiser.

00:16:18: Viele Menschen beschreiben diesen Zustand als besonders produktiv.

00:16:21: Für mich ist vor allem eins lebendig.

00:16:25: Wichtig ist jedoch zu verstehen, dass Flow eben kein Dauerzustand ist.

00:16:29: Nach einer intensiven Präsenz oder den Flowzustand braucht unser System auch wieder Erholung also die Phase IV.

00:16:36: erst dort werden die Erfahrungen integriert und wieder neue Energie aufgebaut.

00:16:42: Wer dauerhaft Leistung erzeugen möchte ohne bewusst zu regalieren zerstört langfristig die Grundlage für sein Flow.

00:16:51: Und hier noch die gute Nachricht Flow lässt sich fördern und die, die mich kennen wissen was ich zum Multitasking sage.

00:17:02: Somit multitasking und permanente Unterbrechungen und digitale Ablenkungen sind eben die größten Flowkeller.

00:17:10: nur wenn ich mich komplett auf eine Sache einlasse im kein Multitasking dann entsteht flow Und deshalb gefällt mir ein einfacher Grundsatz besonders gut.

00:17:21: jetzt könnte ich sagen eat the frog.

00:17:24: Das ist ja auch eine Zeitmanagement Methode, aber ich würde in unserem Fall sagen Flow First.

00:17:30: Also die wichtigste Aufgabe des Tages zuerst bevor Nachrichten, E-Mails und Social Media eben eure Aufmerksamkeit in Anspruch nehmen.

00:17:40: Besonders wertvoll sind die ersten neunzig Minuten nach dem Aufwachen.

00:17:44: also wenn wir jetzt rein von der Freiheit sprechen würden dass man sich selbst einteilen kann wann man arbeiten darf oder was entwickeln darf Und zwar unser Gehirn ist in dieser Zeit besonders empfänglich für konzentriertes Arbeiten.

00:17:57: Hinzu kommt die sogenannte Vierprozent-Regel und das hatte ich weiter oben schon erwähnt, Flow entsteht dort wo eine Aufgabe leicht über unserem aktuellen Können liegt.

00:18:07: Bevor sich nur vier Prozent anspruchsvoll genug eben um unsere volle Aufmerksamkeit zu fordern aber nicht so schwer dass Überforderung entsteht.

00:18:17: Schließlich ist Aufmerksamkeit wie ein Muskel.

00:18:19: Je häufiger wir bewusst bei einer Sache bleiben, desto leichter wird es.

00:18:25: Flow wird dadurch immer weniger zum Zufall und immer mehr zu einem bewussten Praxis.

00:18:32: Von daher an der Stelle mein Tipp etabliere eine persönliche Tagesflow-Routine starte bewusst in den Tag schaffe Raum für fokussiertes Arbeiten akzeptiere die Phase der Anstrengung und vertraue darauf dass nach dem Loslassen oft genau die Momente entstehen, in den Denkenfühlen handeln wieder eins werden.

00:18:53: Aber du musst erst durch den ersten Zehn Widerstandsmoment.

00:18:59: Zum Abschluss möchte ich dir drei Gedanken mitgeben.

00:19:02: Wann hast Du zuletzt völlig Zeit vergessen?

00:19:06: Bei welcher Tätigkeit fühlst Du Dich lebendig, präsent und ganz bei Dir?

00:19:13: Und was könntest du in den kommenden Tagen bewusst häufiger tun, um einen solchen Moment mehr Raum zu geben?

00:19:22: und wie kannst Du es konkret umsetzen?

00:19:25: Vielleicht liegt die Antwort auf einem Waldweg.

00:19:28: In einem Gespräch, in einem kreativen Projekt oder vielleicht in dem Solebecken eben vielleicht im Bad Kessingen oder an einem anderen Ort, den du vermutlich wenn du kurz drüber nachdenkst auch kennst.

00:19:42: Denn manchmal suchen wir unser Glück in der Ferne obwohl es bereits ganz nah ist.

00:19:48: Daher auch die Folge mit Deutschland.

00:19:52: Glück sollte für mich kein Ziel sein, sondern nur ein Zustand der kommt und geht damit wir ihn auch schätzen können.

00:19:59: Und Floh ist einer der Wege dorthin.

00:20:02: Vielen Dank dass du heute wieder dabei warst bei der Reise durch Deutschland und zu dir selbst.

00:20:08: auf YouTube findest Du ein paar Bilder dazu allerdings Hauptsächlich die Standbilder oder die Übernachtungsplätze wo ich stehe, weil auch danach werde ich immer wieder gefragt.

00:20:49: Bis dahin, bleib in Bewegung und folge deine Innovation.

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